
30.09.16 –
Freibad
Herrenberg hat ein Freibad, das bisher dem von den Planungsfirmen versprochenen und von der Stadt „bestellten“ Standard nicht entspricht. Das ist enttäuschend und extrem frustrierend, nicht zuletzt für uns Grüne, die wir für diese naturnahe Variante als ein besonderes Merkmal Herrenbergs stark eingesetzt haben.
Auf dem Weg zu einem neuen Freibad gab es eine sehr ausführliche Bürgerbeteiligungsphase, den „Runden Tisch Freibad“. Unter externer Moderation diskutierten interessierte Bürger*innen, die Schwimmabteilung des VfL, der Freibadförderverein, die DLRG ..., über Freizeitangebote, Beckenform, Voraussetzungen für Wettkämpfe, Kleinkinderangebote, welche Zielgruppen angesprochen werden sollten, und am Ende des Prozesses auch die Art der Wasseraufbereitung: mit Chlor oder auf biologischer Basis. Das Ergebnis wurde dann von der Verwaltung aufgearbeitet und dem Gemeinderat vorgelegt, der sich den erarbeiteten Vorschlägen anschloss. Ich bin immer noch von der Richtigkeit der auf dieser breiten Basis gefällten Entscheidung überzeugt. Aber wir haben ein Naturbad und keine Ansammlung von Baumängeln bestellt. Sicher, es gibt auch Beispiele von Problemen in anderen Naturbädern, so wie es auch bei alten und neuen Chlorbädern Chemieunfälle gibt (nach meinen Recherchen allein 2016 bisher fünf, davon einer in Ludwigsburg mit Sperrung der Innenstadt). Aber Unfälle aufrechnen bringt uns nicht weiter. Und Schadenfreude auch nicht. Das Bad muss funktionieren, wie es an anderen Orten auch funktioniert – das steht auch im Vertrag der Stadt mit den Baufirmen. Die durch die Schließungen gewonnenen Erkenntnisse weisen auf gravierende Mängel in der Bauausführung hin. Warum funktionieren andere Anlagen? Welche Fehler wurden in Herrenberg gemacht? Die zuständigen Firmen Wasserwerkstadt Bamberg und Polyplan müssen die Mängel eingestehen und beheben – sofort. Vertuschen und scheibchenweises Zugestehen von Fehlern, wie es sich mir darstellt, schadet nur ihrem Ansehen. Der Ruf nach einer Umrüstung mit Chlor aber, wie er von der CDU zu hören ist, käme uns viel teurer als gezielte Nachbesserungen und schadet einer gütlichen Einigung, wie sie die Stadt Herrenberg im Sinne eines stabilen Badeangebots 2017 anstrebt.
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