02.12.12 –
Antrag
Der Herrenberger Wohnungsmarkt ist angespannt. Das Wohnen in Herrenberg wird immer teurer, je mehr Altbauwohnungen saniert werden und Neubauten entstehen. Für die Klientel der Sozialen Dienste (Familien, Alleinerziehende, alte Menschen, behinderte Menschen, psychisch kranke Menschen, Jugendliche ohne ausreichendes eigenes Einkommen, Leistungsempfänger (ALG 1 und ALG 2, Grundsicherung, Wohngeld, Hartz IV) und obdachlose Menschen, besteht immer weniger die Möglichkeit, bezahlbaren Wohnraum in Herrenberg zu finden (d.h. eine Maximalmiete unterhalb der Mietobergrenzen, die vom Landkreis Böblingen festgelegt und seit langer Zeit dem Wohnungsmarkt nicht angepasst wurden).
Bedürftige, die bisher mit einem Wohnberechtigungsschein auf eine Wohnungsvermittlung durch die Stadt hoffen konnten, werden nun auf den privaten Wohnungsmarkt verwiesen.
Immer mehr Sozialwohnungen fallen aus der Bindung, neue kommen kaum dazu. Aber selbst mit Neubauten allein könnte dem drängenden Problem nicht entgegengewirkt werden. Dafür bedarf es eines Bündels an Maßnahmen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 70,12 Millionen Euro hat die grün-rote Landesregierung 2012 (Gleiches ist für 2013 vorgesehen) sowohl in der Höhe als auch in der Festlegung der Förderschwerpunkte neue Maßstäbe gesetzt: Nachdem bisher nur Kommunen in Verdichtungsräumen Fördergelder für den Neubau von Sozialmietwohnungen bekamen, ist der Bezieherkreis jetzt auch auf Kommunen aus der sogenannten „Kategorie I“ ausgedehnt worden, zu denen auch Herrenberg gehört. Des Weiteren können jetzt auch Wohnungseigentümergemeinschaften Gelder bekommen, und es gibt ein Förderangebot für die Schaffung selbstgenutzten Wohneigentums einkommensschwächerer Familien.
Für die Fraktion
Maya Wulz
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