Pressemitteilung: Wahlprüfsteine des Ortsverbandes Herrenberg und Gäu an die Gäufeldener Bürgermeisterkandidaten

Sechs Fragen haben die Grünen im Vorfeld der Wahl am Sonntag in einem Schreiben an 10 Bürgermeisterkandidaten gestellt – acht haben geantwortet. Da sie keinen eigenen grünen Kandidaten stellten, so heißt in es in ihrem Brief, sei ihnen für eine Wahlentscheidung die Meinung der Bewerber zu Themen, die den Grünen besonders am Herzen liegen, wichtig.

11.07.19 –

Sechs Fragen haben die Grünen im Vorfeld der Wahl am Sonntag in einem Schreiben an 10 Bürgermeisterkandidaten gestellt – acht haben geantwortet. Da sie keinen eigenen grünen Kandidaten stellten, so heißt in es in ihrem Brief, sei ihnen für eine Wahlentscheidung die Meinung der Bewerber zu Themen, die den Grünen besonders am Herzen liegen, wichtig.

Ein Klimaschutzkonzept gehöre dazu. Die Erstellung eines solchen wird von Lukas Rosengrün als Teil eines Nachhaltigkeitskonzepts für wichtig gehalten. Neben CO2 Verringerung erkennt er auch die einzusparenden Energiekosten. Bernhard Meyer kann sich ein Gesamtkonzept „gut vorstellen". Aus dem Integrierten Gemeindeentwicklungskonzept (IGEK) kann sich Marc-J. Doldes Meinung nach die „Notwendigkeit eines Klimaschutzkonzepts" ergeben. Ein Nachdenken über Klimaschutz ist für Mathias Schulze sinnvoll, am effektivsten in Abstimmung mit Nachbargemeinden. Auf die Frage welchen Stellenwert die nachfolgende Generation, welchen die Senioren hätten, steht für alle im Vordergrund, Probleme der Bevölkerungsstruktur, besonders der Überalterung zu bewältigen. Besondere Wohnangebote für Fachkräfte in sozialen Berufen, wie Pflegekräfte und Erzieherinnen, vor Ort zur Verfügung zu stellen, schlagen Lukas Rosengrün und Marc-J. Dolde vor. Dieser kann sich auch die Schaffung einer Verwaltungsstelle für „Gut-älter-werden" vorstellen. Bernhard Meyer wählt den Vergleich der Gemeinde mit einem Mehrgenerationenhaus mit gegenseitiger Unterstützung. Mathias Schulze sind verbesserte Betreuungsangebote für Ältere wichtig. Die Schaffung von Wohnraum für alle Generationen liegt allen Kandidaten am Herzen. Am konkretesten werden dabei Günter Egeler, der sich für Erbpacht statt Verkauf kommunaler Grundstücke ausspricht und Lukas Rosengrün mit dem Vorschlag einer überkommunalen Wohnbaugesellschaft. Eine Bürgerstiftung da, wo Land und Bund finanziell Schwachen nicht helfen können, nennt Günter Egeler. Er schlägt Pflegeeinrichtungen in allen Teilorten vor. Das Thema gestaffelte Kitagebühren bringt Benjamin Schmid ein. Auf die Frage nach einer regionalen Verkehrsplanung hält Marc-J. Dolde eine "Abkehr vom PKWzentrierten Denken“ mit verstärkter Rücksicht auf nachhaltige Belange für nötig. Benjamin Schmid möchte, dass vor allem Gäufelden davon profitiert. Um das Mobilitätsbedürfnis der Menschen zu befriedigen, so Bernhard Meyer, sei u.a. eine" großräumige Umfahrung der Teilgemeinden“ gut. Mathias Schulze sieht Verbesserungen für den Ort nur durch Einbindung in ein regionales Konzept kommen, hält die Entwicklung von lokaler e-Mobilitätsinfrastruktur aber für sinnvoll. Für Lukas Rosengrün ist ein solch "gesamtheitlicher" Ansatz eine „hervorragende Maßnahme". Auch Samuel Speitelsbach hatte Antworten geschickt. Aufgrund von Äußerungen wie der, dass der Gäufeldener Bürgermeister mit nordafrikanischen Städten Handelsverträge abschließen könne, haben die Grünen davon abgesehen, weitere Vorschläge ähnlicher Art von ihm hier zu nennen.

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