23.01.25 –
Die jüngste Demonstration gegen die AfD in unserer Stadt zeigt deutlich: Viele Menschen sind besorgt über den Zustand unserer Demokratie. Gleichzeitig nimmt die offene Anfeindung gegenüber Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund zu. Die AfD macht diese Gruppen für vieles verantwortlich, was im Land schiefläuft. Doch wie viele ihrer Sympathisanten haben sich wirklich mit dem Wahlprogramm auseinandergesetzt? Oder basiert die Unterstützung allein auf provokanten Slogans?
Der Rassismus ist durch die AfD sichtbarer geworden. Viele fühlen sich ermutigt, ihre rassistischen Ansichten offen zu zeigen. Früher habe ich unsere Gesellschaft vehement gegen Rassismus verteidigt, doch auch ich wurde eines Besseren belehrt. Dank der AfD begegnet mir nun im Alltag offener Rassismus – selbst nach 47 Jahren in meiner Heimat. Von abfälligen Bemerkungen bis zu menschenverachtenden Kommentaren höre ich Sätze wie „Gehen Sie dahin, wo Sie herkommen“ oder „Ihre Vorfahren waren Kamelficker“. Offener Rassismus, wenn mein Sohn der hier geboren ist beim Zeitungsaustragen angepöbelt wird; o.T. „ verteilst Du hier den Koran“ Besonders wiederlich und in sehr aggressiver Art ist der Rassismus auch in den sozialen Medien sichtbar – oft anonym – verbreiten AfD-Anhänger hasserfüllte Parolen.
Es ist verständlich, dass Menschen Sorgen und Ängste haben. Doch aus Wut eine rechtsradikale Partei zu wählen, ist keine Lösung. Politik muss diese Ängste ernst nehmen, Lösungen finden und Menschen für demokratische Werte zurückgewinnen. Gleichzeitig müssen wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen, über den eigenen Tellerrand schauen und unsere Solidarität stärken.
Mein Wunsch: Lasst uns gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung eintreten und unsere Demokratie verteidigen. Denn das ist die Pflicht eines jeden mündigen Bürgers. Unsere wertvolle Demokratie braucht keine „Alternative“
Songülü Karacali
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