30.09.25 –
„Wir kommen gerne zum Mitmachen wieder!“, zeigte sich der gebürtige Allgäuer und ehemalige Grüne Thüringer Umweltminister aus der rot-rot-grünen Regierung, Bernhard Stengele, bei einem Besuch in der Gäustadt beeindruckt. Im Rahmen seines seit 2021 bestehenden Austauschs mit dem Partnerortsverband Steinlach-Wiesz hatten Mitglieder des Grünen-Kreisverbands Altenburger Land in Thüringen Herrenberg besucht, um von den dortigen Grünen zu erfahren, was sich hinter dem Begriff Mitmachstadt verbirgt und wie es die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele ins städtische Leitbild geschafft haben. Dazu hatten Maya Wulz und René Goosmann vom Grünen Vorstand erläutert, wie man Vorhaben ganz praktisch anpackt. In allen wichtigen Vorlagen für den Gemeinderat werde auf das Herrenberger Leitbild verwiesen. Wahrheitsgemäß sei aber festzuhalten, dass bei weitem nicht alle dann gefassten Beschlüsse auch den UN Nachhaltigkeitszielen entsprächen. Für Stengele war der Austausch deshalb so spannend, weil er ähnliche harte Brocken wie versiegelte Flächen oder energetisch knifflige Altstädte aus seiner Zeit als Umweltminister gut kenne. „Bei der politischen Stadtführung haben wir viel über eine sehr engagierte Stadtgesellschaft erfahren. Auch wenn sich nicht alles 1:1 auf Altenburg und das Altenburger Land übertragen lässt, nehmen wir doch sehr viele gute Anregungen und Ideen mit nach Hause. Danke, Herrenberg.“ So viel Gastfreundschaft, so viel Leidenschaft und Liebe für die eigene Stadt habe er selten erlebt, zeigte Stengele sich beeindruckt. Beim Rundgang hatte es ihm besonders der Blick von der Stiftskirche auf die Stadt angetan.
Bei der Führung durch die Stadt begegnete die Gruppe Antje Matthäus, Grünen Mitglied und engagiert in der Frauengeschichtswerkstatt. Sie erklärte im passenden Kostüm, dass die Beginen eine selbst organisierte religiöse Frauengemeinschaft ohne feste Gelübde gewesen seien, die bis ins 16. Jahrhundert in Herrenberg karitative Aufgaben erfüllte. Über den Kontakt zu den Thüringer und Steinlacher Grünen hinaus strebt der Herrenberger Ortsverband eine Partnerschaft zu sächsischen Grünen an. „Nur persönliche Kontakte führen zum Abbau von Vorurteilen. Das wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die intensiven Städtepartnerschaften zwischen Frankreich und Deutschland bewiesen. Wir möchten diesen Gedanken auf Parteiebene umsetzen und dazu beitragen, die immer noch bestehende Kluft zwischen Deutschland Ost und West zu verringern“, formulierte der Herrenberger Grünen Co-Vorsitzende René Goosmann, dessen Vorfahren aus Sachsen stammten, in dem Bericht über den Besuch der ostdeutschen Gäste.
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Mit Beschluss des Ortsvorstands ist BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Herrenberg und Gäu Mitglied bei Herrenberg bleibt bunt geworden. Damit akzeptieren wir das Leitbild, das sich das Bündnis gegeben hat und drücken dies aus, indem wir den Text auf unserer Homepage veröffentlichen (zum Download hier klicken).
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